Untersuchungen zum Ermüdungsverhalten von Kopfbolzendübeln an Bauteilen von älteren Verbundbrücken - BASt 15.0710:
Kurzfassung
Stahlverbundbrücken sind durch zunehmenden Schwerverkehr zyklischen Beanspruchungen ausgesetzt, die insbesondere an Kopfbolzen zu Ermüdungsschäden führen können, da diese im Bereich der Schweißnaht eine hohe Kerbwirkung aufweisen. Im beantragten Vorhaben werden ausgebaute Bauteile der Talbrücke Rahmede experimentell untersucht, um die Ermüdungssicherheit bestehender Straßenbrücken zu bewerten. Im Fokus stehen Ermüdungsversuche an Kopfbolzen mit unterschiedlicher Vorschädigung zur Abschätzung des Schädigungsgrades und der Restnutzungsdauer. Ergänzend erfolgen versuchsbegleitende Ultraschalluntersuchungen zur Detektion von Ermüdungsrissen in der Schweißnaht. Die Ergebnisse werden abschließend im Kontext aktueller Bemessungsvorgaben und Untersuchungen analysiert und bewertet.
Beteiligte Forschungsstellen
Universität Stuttgart
Institut für Konstruktion und Entwurf mit Materialprüfungsanstalt Stuttgart
Univ. Prof. Dr. sc. techn. habil. Markus Knobloch
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jan Hofmann
Dr.- Ing. Thilo Fröhlich (Bearbeiter MPA)
Maximilian Ziwes, M.Sc. (Bearbeiter KE)
Förderhinweis
Forschungsprojekt im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV), dieses vertreten durch die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt)
Projektbeginn
01.11.2025 – 31.01.2027
Ansprechpartner