DFG KU 1130 / 7 - 1

Modellierung biegeweicher Stützenfüße im Stahl- und Verbundbau als integriertes System von Tragwerk und Fundament

DFG KU 1130 / 7 - 1

Titel des Forschungsvorhabens

Modellierung biegeweicher Stützenfüße im Stahl- und Verbundbau als integriertes System von Tragwerk und Fundament

Projektnummer des Forschungsvorhabens

DFG KU 1130 / 7 - 1, DFG EL 72 / 17 - 1

Zusammenfassung

DFG-KU1130/7-1


In einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Konstruktion und Entwurf und dem Institut für Werkstoffe im Bauwesen der Universität Stuttgart werden die bisher in den beiden Fachbereiche Stahlbau und Verbundbau sowie Befestigungstechnik unterschiedliche Bemessungsmodelle für Ankerplatten an der Schnittstelle der Stützenfüße zusammengeführt. Obwohl reale Stützenfußkonstruktionen im Stahl- und Verbundbau weder ideal gelenkig noch starr eingespannt sind, gehen die bekannten Bemessungsmodelle von diesen extremen Annahmen aus.

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die realistische Modellierung von biegeweichen Stützenfüßen auf Basis der Komponentenmethode als Bestandteil des integrierten Systems aus Rahmentragwerk und Fundament. Dabei wird der Anschluss in seine wirksamen Komponenten zerlegt und das Tragverhalten (Tragfähigkeit, Steifigkeit) der einzelnen Komponenten mit Hilfe von nichtlinearen Federmodellen beschrieben. Durch ein Wiederzusammenfügen der wirksamen Komponenten kann schließlich das Tragverhalten des Knotens beschrieben werden. Unterschiedliche Befestigungselemente (Kopfbolzen, Hinterschnittanker, chemische Dübel) können aufgrund des modularen Aufbaus durch Austausch der entsprechenden Feder berücksichtigt werden.

Beteiligte Forschungsstellen

Institut für Konstruktion und Entwurf, Universität Stuttgart
Leiterin der Forschungsstelle:
Prof. Dr.-Ing. U. Kuhlmann

Projektbearbeiter: Dr.-Ing. Markus Rybinski

Institut für Werkstoffe im Bauwesen, Universität Stuttgart
Prof. Dr.-Ing. Rolf Eligehausen

Forschungsförderung

Wir danken der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) für die Förderung dieses Forschungsprojekts.

Laufzeit des Forschungsvorhabens

Von August 2005 bis Januar 2007

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