Wirtschaftliche Auslegung von ermüdungsbeanspruchten, geschweißten Rundhohlprofil-knoten unter Berücksichtigung der erforderlichen Schweißnahtqualität

Stahlbau

Projektnummer: AiF: IGF-18883 BG

Trotz eines hohen wirtschaftlichen Potenzials sind Ausführungen geschweißter, ermüdungsbeanspruchter Hohlprofilknoten derzeit im bauaufsichtlich geregelten Bereich nur selten zu finden, u.a. weil entsprechende bauaufsichtlich akzeptierte Regelungen für die Nachweisführung vor allem für den Ermüdungsnachweis auf der Basis des Strukturspannungskonzeptes nicht existieren. Das Vorhaben hatte das Ziel, auf der Basis der Ergebnisse des Vorgängerprojektes P815 einen normungsgerechten Vorschlag für eine entsprechende DASt-Richtlinie zu entwickeln. Dazu wurde auf der Grundlage bisheriger und neuer Versuche durch statistische Auswertungen und systematische numerische Untersuchungen der Ermüdungsnachweis unter Berücksichtigung des Maßstabseffektes auch für dickwandige Hohlprofile entwickelt und der zugehörige Anwendungsbereich definiert.

Zwei wichtige zusätzliche Aspekte der Untersuchungen waren die Erweiterung der Anwendung auf großformatige Rohre > 500 mm und die Entwicklung von praxisnahen Empfehlungen zur Ausführung und Qualitätssicherung der Schweißnahtgeometrie. Für KMU des Stahlbaus im Brücken-, Kran- und Hochbau bzw. für Offshore-Projekte oder Windkraftanlagen wird so eine Möglichkeit, besonders wirtschaftlich zu fertigen, gegeben, während Ingenieurbüros durch eine normungsrechte Lösung nicht mehr auf aufwändige Sonderlösungen mit Rippenaussteifungen u.ä. angewiesen sind.

Beteiligte Forschungsstellen

Laufzeit

05/2016 – 04/2019

Forschungsbericht

Das Kapitel 1 des Forschungsberichts steht hier zum download bereit.

Forschungsförderung

Das IGF-Vorhaben „Wirtschaftliche Auslegung von ermüdungsbeanspruchten, geschweißten Rundhohlprofilkno-ten unter Berücksichtigung der erforderlichen Schweißnahtqualität“, IGF-Projekt Nr. 18883 BG, der Forschungs-vereinigung Stahlanwendung e. V. (FOSTA), Sohnstraße 65, 40237 Düsseldorf wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirt-schaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. An dieser Stelle möchten wir uns bestens für die Förderung bedanken.

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